IP Videoüberwachung

In volldigitalen CCTV -Systemen (IP Videoüberwachung) können alle Komponenten (Kamera, Rekorder, Speicher, Alarmmelder, u.A.) direkt in einer Netzwerkumgebung (TCP/IP) betrieben werden.
Diese Systeme können in verschiedene andere Anwendungen (z.B. Alarmanlage) integriert werden. Verschiedene, räumlich getrennte Systeme können gemeinsam betrieben werden. So ist es möglich eine Videoüberwachungssystem auch über verschiedene Standpunkte zu vernetzen und zu betreiben.

Ein IP Videoüberwachung System auf Basis eines digitalen Netzwerks (TCP/IP) kann Videobilder übermitteln, ohne Extra-Infrastruktur errichten zu müssen.

Diese Systeme verwenden Standard-IP-Netzwerke, wie beispielsweise LAN, WLAN oder Internetverbindungen zur Übermittlung der Informationen. Eine zusätzliche Verkabelungen von Geräten wie in analogen Videosystemen ist theoretisch nicht mehr notwendig. Das spart Kosten! IP Videoüberwachung bedeutet dezentrale Intelligenz (Client/Server-Struktur) und Nutzung von IP-Netzwerken (Ethernet, Internet, etc.) zur Weiterleitung von Bild- Ton- und weiteren Informationen (Alarme, Zutrittskontrolle, Maschinenmeldungen).Neben den Netzwerkkameras und Videoserver (Umwandlung von analogen in digitale Bilder) verwendet diese Systeme Standardkomponenten (Switches, Router, Server, PCs, Monitoren etc.) und Protokolle (TCP/IP, UDP, RTP, http, DHCP, DNS, etc.). Video Sensorik kann softwarebasierend auf Server- und auch schon auf Kameraebene in das System integriert werden. Dieses bietet ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit, Flexibilität und Funktionalität.

 

Vorteile der Netzwerktechnologie: 

  • Die Digitalisierung und Kompensation des Bildes findet schon in der Kamera statt. Das spart Netz- und Rechnerkapazitäten.
  • Netzwerkkameras (IP-Kameras) können eine sehr hohe Auflösung besitzen (Megapixel-Bildauflösung)
  • IP-Kameras können mit spezieller Video Sensorik ausgestattet werden.
  • Verschiedene Kameras können den "Power over Ethernet "-Standard (PoE IEEE 802.3af) nutzen. Das bedeutet, dass für Bildsignal und Stromversorgung nur ein Kabel benötigt wird.
  • Netzwerkkameras können weit mehr als 30 Bilder pro Sekunde (fps) aufzeichnen.
  • Bei der Videoüberwachung via TCP/IP wird in großem Umfang auf Standard IT Technologie zurückgegriffen. Das kann (muss aber nicht) Kosten sparen und die Flexibilität erhöhen.
  • Mit Hilfe verschiedener Softwarekomponenten, können digitale Videoüberwachungssysteme Mehrwerte liefern. Beispiele können sein: Personenzählung im Shop, Kfz-Nummernschilderkennung auf dem Parkplatz, usw.